.009 .010 .011 Welchen Einfluss hat die Saitenstärke auf den Klang?
Zunächst wirkt sich die Saitenstärke auf die Spielbarkeit aus. Logischerweise benötigst du mehr Kraft, wenn du stärkere Saiten spielst. Dennoch gehen die Saitenstärken deiner Gitarre mit besonderen Klangeigenschaften einher.
Anfänger und Einsteiger sollten also einen Mittelweg finden, wenn sie sich für die passende Saitenstärke entscheiden. Benannt wird ein Satz meist nach der dünnsten Saite, der hohen E-Saite (z. B. „010er“). Genauer ist der ganze Bereich wie 010–046. Auf Packungen für Westerngitarren stehen neben den Zahlen meist Namen wie Extra Light, Light oder Medium; bei Konzertgitarren gibt man statt der Stärke die Spannung an (z. B. Normal oder Hard).
Wie klingen die dicken Gitarrensaiten?
Die stärkeren .011 Gitarrensaiten haben mehr Zug und klingen vielleicht etwas steifer. Das erschwert zunächst das Saitenziehen. Dafür punkten sie mit einem dickeren und kräftigen Sound. Wir ziehen die Physik zurate: Schließlich schwingt mehr Masse mit über dem Tonabnehmer und kann auch mehr Output erreichen.
Wie klingen die dünnen Gitarrensaiten?
Bei den dünneren Saiten .009 oder .010 verlangt es nicht ganz so viel Kraft und Stärke, sie auf den Bund zu drücken. Bei .009 ist von den super light Saiten die Rede. Es ist vom Gitarrentyp, deinem Spielgefühl und von deinen Vorstellungen vom Klang abhängig, für welche Saitenstärke du dich entscheidest.
Du benötigst weniger Kraftaufwand, um zu spielen und kannst die Töne schneller aufeinanderfolgen lassen. Beim Akkordspiel müssen die Finger waagerecht auf den Saiten sitzen, damit sich die Gitarre nicht verstimmt. Der Ton ist direkter und höhenbetonter. Profis sprechen von einem silbrigen Klang.
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