Was ist das Besondere an Bronzesaiten?

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Durch ihre Schwingungen sind die Gitarrensaiten in der Lage, einen Ton aus der Gitarre zu bringen. Leider behandeln viele Gitarristen die Frage nach der passenden Saite stiefmütterlich. Dabei macht es Sinn, sich tiefergehend mit dem Material der Saiten auseinanderzusetzen. Sprechen wir von Bronzesaiten, verweisen wir auf den Wickeldraht. Denn dafür eigenen sich unterschiedliche Metallsorten.

Die Eigenschaften der Bronzesaiten

Gerade bei Akustik Gitarren sind umwickelt Lagen aus Bronze gefragt. Hier ist von den so genannten Phosphor Bronze Saiten die Rede. Diese werden auch stilübergreifend eingesetzt. Eine Bronzeseite besteht aus einer Kupfer-Zinn-Legierung. Bronze ist bereits farblich an roten und goldgelben Nuancen zu erkennen. Weltweit greifen die Gitarristen für ihre Akustikgitarre sehr gern zu Bronzesaiten. Steigt der Kupfergehalt, sind die Seiten dunkler. Hier ist davon auszugehen, dass das Material weicher ist und weniger anfällig gegenüber Korrosion.

Wie klingen Bronzesaiten?

Zudem können sich umspannte Saiten nochmals klanglich unterscheiden. Dabei spielen der Kern und die Ummantelung eine ausschlaggebende Rolle. Besitzt eine umspannte Saite also einen dünneren Kern, erscheint sie im Klang brillanter und ist auch flexibler und biegsamer. Ein dickerer Kern hingegen erzeugt einen wärmeren Klang, der länger aushält.

[Gesamt:2    Durchschnitt: 4.5/5]