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Wie entsteht eigentlich der Klang durch die Saiten in der Gitarre?

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Die Gitarre gehört zu den Zupfinstrumenten. Die akustische Gitarre und die Konzert-Gitarre sind in der Lage, aus den Saiten und dem Korpus heraus einen Ton ohne einen Verstärker zu erzeugen. Dafür benötigen wir den Hals, den Korpus, den Kopf und die Saiten.

Was passiert, wenn du die Saite der Gitarre anschlägst?

Spielst du eine Gitarrensaite, versetzt du sie in Schwingungen. Diese Schwingungen werden über Sattel und Steg, Korpus und Hals weitergeleitet. Die einzelnen Bauteile enthalten die Klanginformationen einer Saite und können daraus den Ton erzeugen. Bestenfalls verliert die Gitarrensaite an keinem der Übergabepunkte an Schwingungsenergie und kann das Maximum ihres Tons nach außen tragen.

Du schlägst eine Saite an und ihre Energie setzt sich umgehend in Bewegung. Hier ist vom so genannten schnellen Attack die Rede. Damit die Saite möglichst lange schwingt, braucht das Instrument ein hohes Sustain. Das erfordert wiederum eine hohe Stabilität und eine harmonische Zusammensetzung des Instruments.

Möchtest du mehr über das Klangverhalten und die Obertöne der Gitarre erfahren, solltest du unbedingt diesen Beitrag von Wolfgang Saus, einer der Obertonpioniere und weltbesten Obertonsänger, lesen.

Warum klingt jede Gitarre anders?

Der Klang entsteht aus dem Zusammenspiel von Saite, Holz und Bauweise. Eine Fichtendecke klingt meist hell und offen, eine Zederndecke wärmer und weicher. Größere Korpusformen wie die Dreadnought betonen die Bässe, kleinere Formen klingen ausgewogener und eignen sich gut zum Fingerpicking. Bei der E-Gitarre bestimmen vor allem Tonabnehmer, Verstärker und Effekte den Sound, das Holz spielt eine geringere Rolle. Auch die Saiten machen viel aus: Frische Saiten liefern mehr Obertöne, abgespielte klingen dumpf. Deshalb kann schon ein Saitenwechsel den Klang deutlich verändern.

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